Ratgeber · Dankeskarten
Gästeadressen für Dankeskarten sammeln: so geht es ohne Chaos
Die schwierigste Stelle bei Dankeskarten ist selten der Text, sondern die Anschrift. Mit ein paar Schritten vor der Feier haben Sie hinterher eine saubere Liste.
Schon bei der Einladung nach der Adresse fragen
Am einfachsten sammeln Sie Anschriften, solange die Gäste ohnehin antworten. Bei der Zusage fragen Sie nach Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort. Wer per Post eingeladen wurde, hat Ihnen meist die Adresse schon gegeben; bei Einladungen per Messenger oder Mail fehlt sie.
Haushalte brauchen nur eine Karte. Notieren Sie, wer im Haushalt wohnt, damit Sie die Anrede richtig setzen.
Eine Tabelle, die später weiterhilft
Legen Sie eine Tabelle in Excel, Numbers oder Google Tabellen an, mit diesen Spalten:
- Anrede und Name (so, wie er auf der Karte stehen soll)
- Straße und Hausnummer
- Postleitzahl und Ort
- Geschenk (kurz notiert)
- Karte geschrieben (ja/nein)
Eine Spalte pro Angabe lässt sich später als CSV-Datei exportieren, falls Sie die Karten von einem Dienst adressieren lassen. Vermeiden Sie Sonderzeichen und trennen Sie Straße und Hausnummer nicht in zwei Spalten, wenn Sie unsicher sind.
Fehlende Adressen nach der Feier klären
- Eine kurze Nachricht an die Gäste: „Wir möchten euch eine Karte schicken. Wohin dürfen wir sie senden?“
- Eltern oder Trauzeugen fragen, die viele Gäste kennen.
- Anschriften aus dem Adressbuch oder früheren Einladungen übernehmen, sofern sie noch stimmen.
Prüfen Sie Postleitzahlen und Schreibweisen. Eine falsche Hausnummer ist der häufigste Grund, warum Post zurückkommt.
Datenschutz: sparsam und nur für den Zweck
Für eine private Feier gelten keine besonderen Hürden, aber ein paar Grundsätze helfen, wenn Gäste fragen:
- Fragen Sie nur nach dem, was für die Karte nötig ist: Name und Anschrift.
- Sagen Sie dazu, wofür Sie die Adresse nutzen, zum Beispiel: „nur für unsere Dankeskarte“.
- Bewahren Sie die Liste nicht länger auf als nötig und löschen Sie sie nach dem Versand.
- Teilen Sie die Tabelle nicht offen. Ein Link „jeder mit dem Link“ ist keine gute Idee.
Das ist ein praktischer Hinweis, keine Rechtsberatung. Wenn Sie die Adressen an einen Dienstleister geben, fragen Sie, wofür er sie verwendet und wann er sie löscht. Bei Dankepost ist geplant, Gästeadressen nur für den Versand zu nutzen und danach zu löschen. Dankepost startet bald und nimmt noch keine Bestellungen an; geplant sind 3,90 € pro Karte ab 30 Karten, Porto in Deutschland inklusive.
Häufige Fragen
Brauche ich die Erlaubnis der Gäste für die Adresse?
Für eine private Dankeskarte ist die Frage nach der Adresse üblich. Sagen Sie, wofür Sie sie brauchen, und löschen Sie sie danach. Dies ist keine Rechtsberatung.
Eine Karte pro Person oder pro Haushalt?
Pro Haushalt reicht. Nennen Sie in der Anrede alle Personen, die Sie bedanken möchten.
Wie bekomme ich die Tabelle in ein anderes Programm?
Exportieren Sie sie als CSV-Datei. Das können Excel, Numbers und Google Tabellen.